Neuigkeiten vom Fachgebiet Migrations- und Bildungssoziologie - Neuer Beitrag von Dr. Anna Cornelia Reinhardt

Der Beitrag untersucht die Notwendigkeit einer diskriminierungskritischen Perspektive in der Sozialen Arbeit, die sich an friedens- und konflikttheoretischen Ansätzen orientiert. Vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheitsverhältnisse wird verdeutlicht, dass die Soziale Arbeit sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis in (Re-)Produktionsdynamiken von Differenz und Diskriminierung involviert ist. Daher wird eine auf Friedenstheorie basierende, konfliktsensible Perspektive entwickelt, die das Konzept des positiven Friedens betont – ein Verständnis von Frieden, das über die bloße Abwesenheit von Gewalt hinausgeht und die aktive Schaffung
von Gerechtigkeit sowie den Abbau struktureller Diskriminierung umfasst. Darauf aufbauend wird für eine friedenstheoretisch informierte, diskriminierungskritische Soziale Arbeit eine reflexive Haltung hervorgehoben, welche Implikationen für die sozialarbeiterische Praxis auf Mikro-, Meso- und Makroebene skizziert, um Diskriminierung abzubauen. Link zur Publikation




