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Fakultät Sozialwissenschaften
Forschung

Forschungskooperationen


IPU-KKC-Graduiertenkolleg

Das IPU-KKC-Graduiertenkolleg "Traumata und kollektive Gewalt: Artikulation, Aushandlung und Anerkennung" verfolgt Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Psychoanalyse, Kulturpsychologie und Sozialwissenschaften. Es verbindet psychoanalytische, psychologische sowie kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven im Rahmen der interdisziplinären Traumaforschung.

Im Zentrum stehen gesellschaftliche Konfliktlagen wie Migration, Diskriminierung, Klimakrise, soziale Polarisierung, Krieg und anderen Formen von Gewalt. Charakteristisch für die im Kolleg eingenommene Perspektive ist die Integration von subjekt-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen.

Seit 2026 ist das Hans Kilian und Lotte Köhler- Centrum (KKC) und mit ihm das Graduiertenkolleg institutionell an die Internationale Psychoanalytische Universität Berlin (IPU) und die Technische Universität Dortmund (TU Dortmund) angebunden.

Standortleitungen Berlin und Co-Direktoren des KKC:
Prof. Dr. Jürgen Straub
Dr. Pradeep Chakkarath

Standortleitung Dortmund und Co-Direktor des KKC:
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Koordination des IPU-KKC-Graduiertenkolleg

Mitarbeit am Standort Dortmund


Graduiertenkolleg JML "Jüdische und muslimische Lebenswelten aus sozialwissenschaftlicher Perspektive"

Wissenschaftler*innen der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Osnabrück, der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Ludwigs-Maximilians-Universität München haben 2020 in Kooperation mit dem Avicenna-Studienwerk und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk das gemeinsame Graduiertenkolleg Jüdische und muslimische Lebenswelten aus sozialwissenschaftlicher Perspektive gegründet.

Aus unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Perspektiven werden muslimische und jüdische Lebenswelten als – spezifisches – Teilsystem einer dynamischen und pluralen Gesellschaft untersucht. Hierzu gehören institutionalisierte Kontexte wie Moschee- und Synagogengemeinden ebenso wie informelle, mehr oder weniger organisierte Konstellationen wie Vereine oder (politische, kulturelle usw.) Initiativen bis hin zu privaten sozialen Räumen wie Verwandtschaft, Freundschaft usw. Die Einflüsse gesellschaftlicher Liberalisierungs-, Pluralisierungs- und Säkularisierungsprozesse auf jüdische und muslimische Lebenswelten bilden den Fokus des Graduiertenkollegs, z. B. Wandlungsprozesse der Gemeinden aufgrund von Migration oder intersektionale Analysen von „Zugehörigkeit“.

Laufzeit: 01.06.2021 - 30.09.2025