Vortrag von Dr. Anna Cornelia Reinhardt über das Zusammenleben in der alternden Migrationsgesellschaft

In den vergangenen Jahren haben migrationsspezifische und sozialstrukturelle Dynamiken zu einer besonders tiefgreifenden Pluralisierung der Gesellschaft geführt. Deutschland befindet sich gegenwärtig in einer Phase intensiver demografischer, sozialer und kultureller Transformation: Die Gesellschaft altert
- und wird durch Migration zugleich jünger und vielfältiger.
Fragen von Migration und Diversität sind damit zu zentralen gesellschaftlichen Konfliktfeldern geworden, in denen Zugehörigkeit und Teilhabe neu verhandelt werden. Zugleich zählen die Persistenz sozialer Ungleichheiten, strukturelle Benachteiligungen sowie die (Re-)Produktion von Diskriminierung im Kontext von Migration zu den am besten belegten Befunden der Ungleichheitsforschung.
Der Vortrag verbindet diese Entwicklungen und nimmt sie zum Ausgangspunkt für die Frage, wie Zusammenleben in wachsender Vielfalt unter Bedingungen sozialer Ungleichheit in der alternden Migrationsgesellschaft gestaltet werden kann.
Nähere Informationen zum Vortrag und der Frühjahresakademie der Universität Ulm.





